Entkalkung mit oder ohne Salz-Unterschied zwischen Entkalkungsanlagen

Mit oder ohne Salz – das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks beim Trinkwasser!

Wissenswertes Mit oder ohne Salz – das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks beim Trinkwasser!

Sie haben Kalk im Wasser und stehen vor der Frage: Was tun dagegen?

Viele unterschiedliche Meinungen haben Sie schon gehört, jedoch eine finale Entscheidung ist noch nicht gefallen. Lesen Sie hier mehr über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme.

 

Die klassische Entkalkung:

Entkalkungsanlagen für den Trinkwasserbereich sind klassische Ionentauscher. Das heisst sie gehen ein „Tauschgeschäft“ mit Ihrem Trinkwasser ein.  Die Ca2+ und Mg2+ Ionen werden dabei gegen Na2+ Ionen aus dem Salz der Solelösung getauscht.

Dies erklärt, dass eine Entkalkungsanlage immer die Wasserqualität verändert.  Vereinfacht gesagt erhalten Sie für jedes °fH französische Härtegrade) mit dem Sie Ihr Trinkwasser um Kalk vermindern knapp über 4,4 Milligramm Na2+ Ionen in Ihr Wasser. Wenn Sie also von 35 auf 15 °fH enthärten, enthält das Wasser danach ungefähr 88 mg zusätzliches Natrium mehr als zuvor.

Damit überschreitet man kaum den vorgegebenen Grenzwert von 200 mg/l. Leider sind unsere Speisen jedoch immer noch zu stark gesalzen und das zusätzliche Natrium aus dem Trinkwasser ist natürlich ein Faktor den man bedenkt. Speziell wenn es um Babynahrung oder Themen wie Bluthochdruck geht.

Die heute Bau- und Einrichtungsstile, mit oftmals dunklen Bodenfliesen und viel Glas in den Bädern machen jedoch den Kalk im Wasser schnell zu einem täglichen Ärgernis. Hier schafft die klassische Entkalkung, indem sie einen hohen Kalkanteil aus dem Wasser entfernt, wirklich am zuverlässigsten Abhilfe. Denn was nicht vorhanden ist macht keine Flecken oder Ablagerungen.

Ersparnisse im Bereich Waschmittel und Reiniger über 50% sind mit solchen Systemen problemlos erzielbar.

 

Der physikalische Kalkschutz

Dieses Verfahren hat einen anderen Ansatz und stellt die unveränderte Trinkwasserqualität an erste Stelle.

Der Katalysator bringt den Kalk an seinem Granulat bereits zum Auskristallisieren und verhindert so dass sich der Kalk im Leitungssystem ablagert. Dieses Verfahren ist am wirksamsten solange das Wasser unter Druck steht, sprich sich im Leitungssystem befindet.

Was den Schutz der Geräte im Leitungssystem und des Rohrleitungssystems selbst betrifft können es physikalische Geräte im Wirkungsresultat durchaus mit Entkalkungssystemen aufnehmen. Besonders der Katalysator durch seine immens hohe Oberfläche des Granulats erzielt hier beste Ergebnisse.

Da der Kalk hierbei jedoch im Wasser verbleibt, was ob der Trinkwasserqualität gewünscht ist, bleibt er natürlich, wenn Wasser eintrocknet, sichtbar und härtet auch nach verschiedenen Kriterien unter normalem Luftdruck unterschiedlich schnell wieder aus. Das kann vor allem bei modernen Bädern mit viel Glas durchaus nicht den gewünschten Effekt erzielen. Auch in Durchlauferhitzern moderner Kaffeemaschinen bleibt Kalk, wenn auch behandelt, zurück und härtet dort in den Standzeiten aus – das heisst im Klartext die Zyklen zwischen den Entkalkungen werden zwar grösser, aber das regelmässige Entkalken bleibt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine physikalische Kalkschutzanlage durchaus viele Vorteile bringt, das Leitungssystem optimal schützt und den Verbrauch von Reinigern und Waschmittel ebenfalls senkt. Aber was die Sichtbarkeit des Kalkes an den Armaturen und Plättli betrifft durchaus Schwächen zeigen kann.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, erhält dafür einen zuverlässigen Leitungs- und Geräteschutz, und vor allem eine unveränderte Trinkwasserqualität.

Die hohe Qualität Schweizer Quell- und Tiefbrunnenwassers unverändert auf den Tisch zu bekommen ermöglichen nur physikalische Wasserbehandlungssysteme wie ein OCC/K. Als einzige physikalische Technologie erreichte sie sehr hohe Werte bei offiziellen Prüfungen anerkannter DVGW Institute  nach W512 Prüftest.

 

Zusammenfassung:

Sie sehen also, jedes System birgt vor und Nachteile in sich, und es ist wichtig sich zuvor im Klaren zu sein welche Kriterien und Erwartungen sie bezüglich Ihrer Liegenschaft an eine Anlage haben. Gerne helfen wir Ihnen dabei mit einer ausführlichen kostenlosen Beratung, wo wir Ihre Anliegen gemeinsam ansehen und in Details die beiden Systeme gegenüberstellen.

Unsere jahrelange Erfahrung in diesem Bereich kann Lösungswege aufzeigen und helfen, die für Sie beste Lösung zu finden.

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